Spitzenweine aus der Wachau
Mehr Strahlkraft denn je
Vinea Wachau
Stärkster Ausdruck für das Qualitätsdenken der Vinea Wachau-Winzer ist die Bezeichnung ihrer besten Weine mit den Marken Steinfeder®, Federspiel® und Smaragd®. Diese Marken stehen für das Bekenntnis zu naturbelassener Weinproduktion, absolut gesicherter Herkunft und strikter Selbstkontrolle. Sie gelten weltweit als Botschafter österreichischer Weißweinkultur – das Weltkulturerbe Wachau in ganz besonderer Form.
Jahrgang 2025
Der Jahrgang 2025 zeigt sich in der Wachau mit kühler Frische, feiner Aromatik und präziser Struktur. Im allgemeinen Trend zu leichteren Weinen erlebt die Steinfeder – der leichteste Stil der Reifepyramide mit maximal 11,5 Volumsprozent Alkohol – einen spürbaren Aufschwung: feinfruchtig, beschwingt und besonders trinkanimierend. In der mittelgewichtigen Kategorie überzeugen die eleganten Federspiele, oft Lagenweine, die die unterschiedlichen geologischen Einflüsse der Wachau eindrucksvoll widerspiegeln, während die kraftvollen Smaragd-Weine mit exzellenter Balance und ausgeprägter Mineralität glänzen.
Besonders die Weine aus dem Spitzer Graben, dem kühlsten Teil der Wachau, offenbaren die Präzision und Straffheit dieses Jahrgangs – ein Jahrgang, der die stilistische Vielfalt und die einzigartige Handschrift der Wachau über alle drei Kategorien der Reifepyramide hinweg auf den Punkt bringt.
Smaragd
Smaragd® ist die Bezeichnung für die besten und wertvollsten Weine der Vinea Wachau-Winzer ab einem Alkoholgehalt von 12,5% Vol. Höchste Traubenreife und eine natürliche Konzentration ermöglichen Weine von Weltklasse-Format. Die namensgebenden Smaragd-Eidechsen fühlen sich in den Wachauer Weinbergterrassen besonders wohl. An schönen Tagen sonnen sie sich neben den Rebstöcken und wurden so zum Symbol für Wachauer Weine mit vollendeter physiologischer Reife.
Federspiel
Ein nuancenreicher und starker Charakter zeichnet diesen klassisch trockenen Wein aus. Als Federspiel® werden Weine mit einem Mostgewicht ab 17° KMW und einem Alkoholgehalt zwischen 11,5% und 12,5% Vol. bezeichnet. Der Name "Federspiel" stammt von der Falkenjagd (zum Zurückholen des Beizvogels), eine in früheren Zeiten in der Wachau beliebte Form herrschaftlicher Jagd.
Steinfeder
Fruchtiger Charme und ein vorgeschriebener Alkoholgehalt von maximal 11,5% Vol. kennzeichnen den "leichtesten Typus" der Vinea-Spitzenweine, die Steinfeder®. Der Name selbst kommt vom typischen "Steinfedergras" (Stipa pennata), das in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Reben, auf den Terrassen der Wachauer Weinberge wächst und in seiner Struktur ebenso federleicht und duftig ist wie der namensgleiche Wein.
Grüner Veltliner
in Hochform
Die Domäne Wachau bringt einen terroirgeprägten Parade-Veltliner hervor, der mit Zurückhaltung, Eleganz und Mineralität überzeugt. Er bezaubert mit Geschmeidigkeit und zarten Grapefruit- und Gewürznoten.
Eines der Highlights ist Rudi Pichlers Grüner Veltliner Terrassen, ein besonders saftiger Smaragd, der aus mehreren Parzellen bester Lagen stammt. Er überzeugt mit Tabak- und Pfeffernoten in der Nase sowie elegantem Fruchtschmelz in der Länge.
Das Weingut Högl bringt von der steilen Terrassenlage Schön einen herrlichen Grünen Veltliner Smaragd hervor, der mit feinen Wiesenkräutern und reifer Maracuja im Duft überzeugt. Die Fruchtphase ist lang und attraktiv, mit einem druckvollen, frischen und mineralischen Abgang.
Bei Josef Fischer, der seine Weine gern länger reifen lässt, bieten die Smaragde vom Jahrgang 2024 derzeit höchsten Genuss. Ein weiterer Höhepunkt ist der Smaragd von der Ried Kreuzberg, wo bis zu 50 Jahre alte Reben in kargen Gneisverwitterungsböden wurzeln. Er ist ein wunderschön kompakter Grüner Veltliner Smaragd mit ausgeprägter Pikanz.
Großer Riesling
Wachau
Auch wenn der Grüne Veltliner in der Wachau mengenmäßig überwiegt, ist die Qualität der Wachauer Rieslinge unbestritten – das zeigt der Jahrgang 2025 eindrucksvoll.
Das Weingut Knoll überzeugt Jahr für Jahr mit dem Riesling Ried Loibenberg Smaragd: einladende Frucht, vielschichtiger Kräuterduft und großes Reifepotenzial treffen 2025 auf eine besonders präzise, lebhafte Säure sowie eine kompakte, feinmineralische Struktur.
Vom selben Terroir – den sonnenexponierten, vom Gföhler Gneis geprägten Terrassen des Loibenbergs, die durch nächtliche Winde im oberen Bereich zusätzlich Frische erhalten – stammt Alzingers Riesling Ried Loibenberg. Schlank, fokussiert und mineralisch-frisch, überzeugt er mit vielschichtiger Frucht, reifer Säure und viel Trinkfluss zum fairen Preis.
Ein weiteres Highlight liefert das Weingut Prager mit dem Riesling „Wachstum Bodenstein“aus dem obersten Bereich der Ried Hochseiber – ein purer Ausdruck der Wachau im Glas.