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Finca de la Rica
Die Eisenbahnverbindung, die der Region Rioja während der Reblauskatastrophe im 19. Jahrhundert zu Weltruhm verhalf, beschränkte sich immer auf die zentralen Gebiete, erreichte aber nie Randgebiete wie Labastida in der Rioja Alavesa. Obwohl das Gebiet sich mit seinen kalkigen Lehmböden optimal für den Anbau von Tempranillo eignet, sind die Strukturen hier immer noch ländlich, geprägt von großen Anbauflächen mit alten Reben.
Hier betreiben Javier and Arturo Amurrio, Ignacio Uruñuela und Luis López die Finca de la Rica. 39 Hektar Rebfläche, verteilt auf 34 Parzellen befinden sich im Familienbesitz. Der Weinbau hier mutet rustikal an, aber die Präzision, die ausgezeichneten Fässer und die Zurückhaltung im Weingarten und im Keller sorgen für komplexe Weine mit zeitgemäßem Anstrich, die Kraft und Finesse vorbildlich vereinen.